„An apple a day keeps the doctor away” (Ein Apfel pro Tag macht den Arztbesuch überflüssig). Diese Faustregel gilt schon lange nicht mehr. Nicht nur, weil ein Apfel heute im Durchschnitt nur noch 20% des Vitamin C-Gehaltes hat, den er noch 1985 hatte, sondern auch, weil wir unseren Körper zunehmend mit ungesunder, industriell verarbeiteter, hoch zuckerhaltiger Nahrung belasten. Da kann ein Apfel nicht viel ausrichten.
Es ist vielfach bewiesen, dass unsere Nahrung zwar viele Kalorien enthält, aber zu wenig Mineralien und Spurenelemente, Vitamine und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe. Diese aber sind für die Regulation im Körper lebenswichtig. Das hat auch die Industrie erkannt, die mit großem Aufwand für eine riesige Anzahl von Mineraltabletten und Vitaminzubereitungen wirbt. Viele kaufen sich beim Discounter die Vitaminbraustabletten und meinen nun, etwas für die Gesundheit getan zu haben. Doch Vorsicht! Multi-Tabletten, die alles enthalten, sind oft minderwertig und können sogar zu Überdosierungen führen.
Nicht jeder braucht alle Mineralien oder Vitamine! Nur spezielle Blutuntersuchungen aus Vollblut, bei denen die Blutzellen mit untersucht werden, geben in etwa Auskunft, was fehlt. Die üblichen Untersuchungen des Blutserums, wie sie in vielen Praxen durchgeführt werden, bringen keine verwertbare Aussage. Bis zu 90% der Mineralien befinden sich in den Zellen und gerade diese werden verworfen. Da macht die Untersuchung des flüssigen Überstandes nicht viel Sinn.
Besser und ohne Blutabnahme kann man Mangelzustände erkennen, wenn man die Symptome kennt und beobachtet. Dass Magnesiummangel Krämpfe auslösen kann, wissen viele. Dass aber der Herzschlag, den man vor dem Einschlafen auf dem Kissen hört, einen Vitamin-B-Mangel anzeigen kann, ist weithin unbekannt. Symptome, die auf Mangelzustände hinweisen können sind zum Beispiel Empfindlichkeit auf Tabakrauch, Parfüms oder Lösungsmittel, Morgensteifigkeit, trockene Schleimhäute, Fußgeruch oder Albträume. Auch Atemnot, Haarausfall, brüchige Nägel oder trockene schuppige Haut können Zeichen dafür sein, dass etwas fehlt.
Das Symptogramm® fragt mit über 300 Fragen solche Symptome ab, die gewöhnlich nicht als Zeichen von Mangelzuständen erkannt werden. Daher kann das Symptogramm® eine wertvolle Hilfe sein, festzustellen, was dem Körper fehlt. Nur dann lässt sich gezielt der Mangel beheben. Da auch Organstörungen erfasst werden, kann meist auch ein Hinweis auf die Ursache des Mangels gegeben werden. Wer ein Problem im Magen oder Darm hat, kann manche Nährstoffe nicht aufnehmen. Da hilft dann gute Ernährung auch nicht.
Das Symptogramm (Was ist das?) ist u.a. sinnvoll bei Wirbelsäulen-Beschwerden, Stress, Nahrungsmittel-Allergien, bei der richtigen Einnahme von Nahrungsergänzungen oder bei Hautproblemen.