Nahrungsmittelallergien und –unverträglichkeiten

Aus der Nase läuft fast klares Wasser, die roten Augen tränen und ein Hustenreiz macht sich bemerkbar. Typische Allergiesymptome, die jeder kennt. Im Allergietest wird die Ursache zumeist gefunden, Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben sind die häufigsten Auslöser.

Müdigkeit nach dem Essen, Völlegefühl, Aufstoßen oder Blähungen, wer kennt das nicht?

Aber wussten Sie, dass genau das die möglichen Symptome für eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein können? Dass gerade die gesunde Milch von einem Fünftel der deutschen Bevölkerung nicht vertragen wird? Dass der moderne überzüchtete Weizen für viele eine Belastung darstellt?

Die Zusammensetzung unserer Nahrungsmittel hat sich in den letzten Jahren erheblich geändert. Vieles von dem, was wir heute essen, hat nichts mehr mit der natürlichen Nahrung zu tun, an die sich unser Körper in Jahrmillionen angepasst hat. Unser Körper kennt keine Zusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Bindemittel, künstliche Aromen – und er tut sich schwer, diese zu verarbeiten. Gezüchtete Äpfel, Getreide etc. sind zwar schädlingsresistent und lassen sich lange lagern, aber sie enthalten nicht mehr die Inhaltsstoffe, die sie für den menschlichen Stoffwechsel verträglich machen.

Die Zahl der Allergien nimmt zu, vor allem in den Ländern, die sich „modern“ ernähren. Eine Allergie ist eine gestörte Reaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff, gegen den der Körper empfindlich geworden ist. Dabei ist die Stoffmenge nicht erheblich. Auch kleine Mengen können eine starke, teils lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen. Meistens spielen Antikörper eine Rolle bei der Auslösung der Reaktion. Ein typisches Beispiel sind Fischallergien, bei denen der Fischgeruch ausreichen kann, Symptome auszulösen.

Unverträglichkeiten sind dosisabhängig, d.h. wenig schadet wenig und viel schadet viel. Der Mechanismus, nach dem Unverträglichkeiten im Körper reagieren ist noch nicht endgültig geklärt. Ein typisches Beispiel ist die Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseunverträglichkeit), bei der sich die Funktion eines Enzyms im Laufe des Lebens vermindert oder ganz verloren geht. Es gibt eine Vielzahl von Symptomen, die nicht auf den ersten Blick mit Nahrungsmitteln in Verbindung gebracht werden. Kopfschmerzen bis zur Migräne, Rückenschmerzen, Gelenkentzündungen und Weichteilrheuma, Hautausschläge können ihre Ursache auch in Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben. Herzrasen, Blutdruckschwankungen, Schwindel und Schlafstörungen sollten ebenfalls an Nahrungsmittelunverträglichkeiten denken lassen. 
 

Das Symptogramm® kann Hinweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien darstellen und gibt Hinweise, wie man sich verhalten sollte. Nur wer die Symptome kennt, kann auch für sich aufschreiben, wann und in welchem Zusammenhang diese aufgetreten sind. So lässt sich manchmal schon der Auslöser eingrenzen.
 

Was Sie tun können:

  1. Reduzieren Sie Stress, weil Stress Ihre Regulation stört.
  2. Rauchen Sie nicht, weil Rauch die Entgiftungsorgane schädigt.
  3. Bewegen Sie sich, weil Bewegung den Stoffwechsel anregt und das Immunsystem stärkt
  4. Trinken Sie ausreichend, weil nur mit Wasser allergene Stoffe aus dem Körper transportiert werden können.
  5. Meiden Sie Nahrungsmittel, die bei Ihnen Symptome, wie die oben genannten, auslösen.

Das Symptogramm (Was ist das?) ist u.a. sinnvoll bei Wirbelsäulen-Beschwerden, Stress, Nahrungsmittel-Allergien, bei der richtigen Einnahme von Nahrungsergänzungen oder bei Hautproblemen.


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