„Stress“ ist heue ein Modewort. Jeder ist gestresst, von den Kindern, vom Job, von den Kollegen…. Doch was bedeutet Stress eigentlich?
Vom lateinischen „strictus = angespannt“ abgeleitet, zeigt das Wort schon ein körperliches Symptom, die „Verspannung“. Medizinisch ist der Stressbegriff aber größer zu fassen. „Stress ist die Summe aller Außenfaktoren auf die ein Organismus reagieren muss“. Damit ist Stress etwas ganz Natürliches, dass der Körper braucht, um sich entwickeln zu können. Lärm, Sonnenbestrahlung, Wärme oder Kälte, Nahrungsmittel, Hunger, Durst,Ungeziefer, Feinde sind seit Jahrmillionen unsere Stressfaktoren, mit denen der Körper gelernt hat, umzugehen.
In jüngerer Zeit sind aber „neue Faktoren“ dazugekommen. Künstliches Licht, künstlicher Lärm, elektromagnetische Bestrahlung, gezüchtete und verarbeitete Nahrungsmittel, Kunststoffe, ein gedrängter, durch die Uhr bestimmter Zeitplan sind keine natürliche Belastung und überfordern unser Stresssystem.
Welche Prozesse laufen im Körper ab, wenn wir unter Stress stehen? Hauptorgan der Stressregulation ist die Nebenniere, ein kleines, doppelt angelegtes, etwa 5 Gramm schweres Organ, das oberhalb der Niere sitzt und so seinen Namen erhalten hat.Die Nebenniere besteht aus zwei Anteilen und setzt unter Stress „Adrenalin“ und so genannte Steroidhormone, von denen das bekannteste das Kortisol ist, frei. Das Adrenalin ist ursprünglich für die Kampf- oder Flucht-Reaktion (fight or flee) entstanden. Als der Frühmensch vor dem Säbenzahntiger stand, gab es nur 2 Möglichkeiten: weglaufen oder kämpfen. In beiden Fällen brauchte der Körper Luft zum Atmen, Muskelkraft, eine starkes Herz und eine gute Konzentration. Adrenalin erweitert die Bronchien, erhöht die Muskelspannung, die Herzfrequenz und den Blutdruck, hemmt die Verdauung und sorgt für einen Anstieg des Blutzuckers, damit die Zellen optimal ernährt werden können.
In der Urzeit dauerte eine solche Stresssituation nur wenige Minuten, heute haben wir aber von morgens bis abends „Stress“. Während sich früher der Mensch ausruhen und seine Nebenniere sich erholen konnte, gelingt das heute nicht mehr. Wenn wir nun die Adrenalinwirkungen noch einmal ansehen, dann finden wir die typische Zivilisationskrankheiten wieder: Bluthochdruck, hoher Blutzucker, Muskelverspannungen, Verdauungsstörungen. Unsere heutige Lebensweise stellt für sich eine dauerhafte Stressbelastung dar, nur bemerken wir es kaum und empfinden das als normal.
Typische Symptome wie Bluthochdruck, Verspannungen, Heißhungerattacken auf Süßes, Schlafstörungen, Stuhlunregelmäßigkeiten werden nicht als gemeinsame Zeichen einer Überforderung des Regulationssystems erkannt und meistens erst behandelt, wenn schon dauerhafte Veränderungen eingetreten sind.
Mit nur wenigen gezielten Fragen lässt sich der Zustand der Nebennieren abschätzen schon lange bevor Krankheiten entstehen. Der neue Gesundheits-Check, das Symptogramm®, kann Befindlichkeitsstörungen, die weder von Patienten noch von den meisten Ärzten als frühe Symptome einer Gesundheitsstörung erkannt werden, erfassen, darstellen und geeignete Ratschläge zur Besserung erteilen.
Das Symptogramm (Was ist das?) ist u.a. sinnvoll bei Wirbelsäulen-Beschwerden, Stress, Nahrungsmittel-Allergien, bei der richtigen Einnahme von Nahrungsergänzungen oder bei Hautproblemen.