Das Symptogramm® - ein neuer Gesundheitscheck

Wer kennt das nicht? Man fühlt sich schlapp, müde, hat Verspannungen, der Rücken oder die Gelenke schmerzen. Die Waage schwingt sich zu neuen Höchstständen auf. Man beschließt etwas dagegen zu tun. Zuerst gesünder ernähren, mehr Obst, weniger Süßigkeiten, und bewegen, laufen gehen. Und vielleicht ein paar Vitamintabletten einwerfen. Doch die Wirkung bleibt aus. Der Gang zum Arzt offenbart nach der Blutentnahme, dass alle Werte normal sind und Krankheitszeichen auch bei intensiver Suche (mit Zuzahlung) nicht zu finden sind. Man ist gesund! Aber man fühlt sich besch… und erinnert sich noch daran, dass früher alles leichter von der Hand ging. Da hat man viel Geld für Untersuchungen und Vitamintabletten ausgegeben und ist letztlich doch unzufrieden.

Der Patient hat immer Recht. Symptomed hat nun einen etwas anderen Gesundheitscheck entwickelt. Ausgehend von der Überlegung, dass der Patient immer Recht hat und sein Gefühl, dass etwas nicht stimmt, meistens zutrifft, hat die Firma unter medizinischer Leitung des Hamburger Olympiaarztes Dr. Michael Tank(46) einen Fragebogen entwickelt, der Symptome abfragt.

Mit mehr als 300 Fragen zu Lebensgewohnheiten, Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen wird ein Gesamtbild des Patienten erstellt und von einem Mediziner Computer gestützt ausgewertet. Das Resultat, das „Symptogramm“, kann sich sehen lassen. In einem 60 bis 80 Seiten starken Buch im Din-A 4 Format werden die individuellen Ergebnisse dargestellt und ausführlich erläutert. Doch wie funktioniert das? „Symptome sind das, was wir selbst feststellen, wenn wir uns nicht gut fühlen“ erläutert Dr. Tank, “und Symptome kann man deuten. Die Befragung eines Patienten, Anamnese genannt, kann laut Lehrbüchern der Medizin in 70 % der Fälle schon die Diagnose oder konkrete Hinweise ergeben, wo das Problem gesucht werden muss. Auch kann zumindest einen großer Teil von Erkrankungen ausgeschlossen werden.“„Es gibt z.B. Symptome für einen Kalziummangel und wenn jemand diese aufweist, dann kann man mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass er einen Kalziummangel hat, egal was die Blutuntersuchung aussagt. Wir wissen beispielsweise, dass bis zu 90 % der Osteoporose-Patienten einen normalen Kalziumspiegel im Blut aufweisen und dennoch an einem Mangel leiden.“

Laboruntersuchungen sind nicht immer zuverlässig und werden in der Schulmedizin teils überbewertet. Insbesondere für den Nachweis von Mineralmangel eignet sich die übliche Untersuchung des Blutserums nicht. Bis zu 90 % der Mineralien finden sich in den Zellen und nicht in der freien Flüssigkeit. Dennoch wird der flüssige Überstand untersucht und nicht die Zellen. “Das hat Verfahrens- und Kostengründe“ weiß Dr. Tank.

Spätestens seit es AIDS gibt, haben wir gelernt, dass auch das Fehlen eines Antikörpers eine Erkrankung nicht sicher ausschließt. Bei Rheuma gibt es das so genante seronegative Rheuma, also eine Erkrankung, bei der im Blut der Rheumafaktor eben nicht gefunden wird. Wenn ein Patient aber eindeutige Symptome aufweist, dann stellen diese Symptome die Reaktion des Körpers auf eine bestehende Störung dar. Und diese kann man behandeln. Wer Hinweise auf einen Kalzium oder Eisenmangel hat, kann eben mit Kalzium oder Eisen die Symptome bessern und den Mangel beseitigen.

Der Hausarzt hat oft zu wenig Zeit.Der Vorteil der umfassenden Befragung ist, dass Störungen bereits gesehen werden können, bevor daraus manifeste Erkrankungen geworden sind. Viele Menschen halten die Müdigkeit nach dem Essen oder Blähungen und Aufstoßen, wie für normal. Schon Martin Luther schrieb „Warum rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht gemundet?“, Für uns können es Zeichen einer Magen-Darmstörung, einer Nahrungsmittelallergie, einer Leberfunktionsstörung sein, um nur einige Beispiel zu nennen. Viele werden sich jetzt fragen, warum der Hausarzt das nicht auch einfach so macht. Erstens hat er die Zeit nicht. Während insbesondere die Homöopathen und auch viele Alternativmediziner sich sehr lange Zeit für die Befragung nehmen und die Aussagen des Patienten bewerten (und sich diese Zeit auch bezahlen lassen), ist in der Routinepraxis die Gesprächszeit begrenzt. Außerdem ist heute der Glaube weit verbreitet, dass man alles messen oder darstellen kann. Die Qualität eines Arztes ergibt sich aber daraus, dass er erst einmal zuhört.

Zweitens braucht man für eine umfassende Bewertung ein spezielles KnowHow, das Wissen aus Schulmedizin und Alternativmedizin vereint. „Dieses breite Wissen fehlt den meisten der spezialisierten Kollegen“, weiß Dr. Tank, es gehört viel Zeit und viel Geld dazu, sich das nötige Wissen in privat finanzierten Fortbildungen anzueignen. Gerade in der Alternativmedizin gibt es eine Vielzahl von unsinnigen Methoden, die zu erkennen nicht leicht ist. „Grundsätzlich hat sich gezeigt, dass das Zusammenwirken alternativer wie auch schulmedizinischer Diagnose- und Behandlungsverfahren einen deutlichen Vorteil bringt. Meine Beach-Volleyball-Nationalmannschaften mussten auch erst lernen, dass manche Zusammenhänge nicht so sind, wie sie geglaubt haben. Aber letztlich haben die Athleten dafür gesorgt, dass ich sie bei Olympia in Athen betreuen konnte“, erzählt der Hamburger Sportmediziner.

Mit einem komplizierten Computerprogramm, dass die Firma Symptomed selbst hat programmieren lassen, werden die geschilderten Symptome bewertet. „Niemand kann über 300 Sachverhalte zu einem Patienten im Kopf auswerten“ klärt uns der Mediziner auf, “wir brauchen die Computerunterstützung, bewerten aber das Ergebnis jeder Befragung am Bildschirm durch einen leibhaftigen Arzt und schreiben persönlich Kommentare. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir keine Diagnosen stellen ohne den Menschen gesehen zu haben, aber wir können Hinweise geben, wo etwas nicht zu stimmen scheint. Der Teilnehmer bekommt neben seiner persönlichen Auswertung auch Ratschläge, was er selbst besser machen kann. Vor allem nennen wir Kontaktadressen von Ärzteorganisationen, deren Mitglieder sich neben der Schulmedizin auch mit alternativen Denkweisen auseinandergesetzt haben. Wir empfehlen konkret einen Kollegen einer bestimmten Fachrichtung aufzusuchen, wenn sich für uns der dringende Hinweis ergibt, dass eine Selbsthilfe nicht vertretbar ist.

Das Gute ist, dass der Patient sich an unsere Ratschläge halten und nach 4-6 Monaten ein Kontrollsymptogramm machen kann. Durch den Vergleich der beiden Auswertungen werden Verbesserungen sichtbar dargestellt. Für wen lohnt sich ein Symptogramm? Jeder der merkt, dass es körperlich nicht mehr so läuft wie früher, aber nicht krank ist. Jeder der Vitamine und Mineralien einnehmen will und wissen möchte, was ihm konkret fehlt. Und diejenigen, bei denen die klassische Medizin nicht weiter weiß und die sich nicht mit der Diagnose „das ist psychosomatisch“ abfinden wollen. „Wir können und wollen keinen Arzt ersetzen, aber wir können dem Patienten Hinweise geben, wo bei ihm gesucht werden sollte“ so Dr. Tank. „Den Patienten werden heute viele überflüssige Igel-Leistungen kostenpflichtig angeboten, da kann es schon helfen, wenn der Patient weiß, was er untersucht haben will“. Ein Symptogramm kostet 145 €, eine lohnende Investition in eine gesündere Zukunft.

Das Symptogramm (Was ist das?) ist u.a. sinnvoll bei Wirbelsäulen-Beschwerden, Stress, Nahrungsmittel-Allergien, bei der richtigen Einnahme von Nahrungsergänzungen oder bei Hautproblemen.


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